Betriebssysteme werden in Geräten verwendet, in denen Software betrieben wird. Mit der Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs haben sich die Einsatzmöglichkeiten von Betriebssystemen vervielfacht. Doch ursprünglich meint man mit Betriebssystem das Operating System (OS) eines Desktop-Computers. Betriebssysteme ermöglichen die Speicherverwaltung, die Prozessverwaltung und die Dateiverwaltung. Die bei Weitem erfolgreichsten Betriebssysteme kommen aus dem Hause Microsoft und heißen Windows XP und Windows 7.
Der Siegeszug von Windows XP
Die Betriebssysteme Linux und Windows entstanden Anfang der 90er Jahre. Zu dieser Zeit wurde der Home-Computer zum Gebrauchsgegenstand für die breite Masse, während noch in den 80er Jahren nur ausgesprochene Computerfans einen C64 oder einen Atari besaßen. Aus diesem Grund war das Interesse für die in den 90er Jahren neuen Betriebssysteme von Anfang an sehr groß. Das auf DOS basierende Windows war wegen seiner grafischen Benutzeroberfläche ausgesprochen benutzerfreundlich. Zudem wurden alle Computer mit Intel-Prozessoren mit einem vorinstallierten Windows-Betriebssystem angeboten. Deshalb beschäftigte sich ein Großteil der PC-Anwender damit, Windows mit seinen Vor- und Nachteilen kennenzulernen, was der Popularität des Betriebssystems zugute kam. Mit Windows 95 brachte Microsoft ein System auf den Markt, dass sich auch ohne die Kenntnis von Programmiersprachen und DOS-Befehlen fast selbstklärend bedienen ließ. Mit der Weiterentwicklung dieses Betriebssystems erweiterten sich auch die Anwendungsmöglichkeiten der PCs. Der seit dem Jahr 2000 eingesetzte NT-Kernel machte es durch eine präzise Ein- und Ausgangsverwaltung und eine verbesserte Prozessverwaltung möglich, den Computer als Multimedia-Zentrale zu nutzen und ihn über USB und andere Schnittstellen mit vielen weiteren Geräten zu verbinden. Das Programm, mit dem man alle Multimedia-Anwendungen perfekt ausführen kann, kam 2001 auf den Markt und heißt Windows XP. Die Vorteile von Windows XP gegenüber den Vorgängerversionen Windows 9x, Windows ME und Windows 2000 liegen in der verbesserten Schnittstellenverwaltung, der flexibleren Ordnerstruktur und der erhöhten Programmkompatibilität. Das alles löste den Siegeszug von Windows XP aus, das bis 2011 das weltweit meist genutzte Betriebssystem blieb.
Die Vorteile von Windows 7
Wegen der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Betriebssystems Windows XP hatte die Nachfolgeversion, Windows Vista relativ wenig Zuspruch. Außer einer neu gestalteten Anwenderoberfläche gab es wenig, was man nicht bereits von Windows XP kannte. Außerdem verbrauchte die aufwändige Vista-Grafik ziemlich viel Arbeitsspeicher. Mit Windows 7 konnten diese Fehler behoben werden. In diesem Betriebssystem entscheidet der Nutzer selbst, ob er eine transparente Anwenderoberfläche benutzen möchte, oder nicht. Zudem kann man sich über eine innovative Bedien- und Taskleiste freuen, deren Symbolgröße individuell einstellbar ist. Jede Anwendung wird mit mehreren offenen Fenstern in der Taskleiste angezeigt und beim bloßen Mouseover erscheint eine Thumbnailvorschau aller offenen Fenster. Besonders die Arbeit mit Internetbrowsern und Office-Anwendungen wird so um vieles komfortabler. Auch im Ordnersystem von Windows 7 gibt es Neuerungen, die sich nach einer kurzen Gewöhnungsphase als vorteilhaft erweisen. Zudem bietet Windows 7 eine erhöhte Systemsicherheit.
Die aktuellen Marktanteile der erfolgreichen Betriebssysteme
Nachdem Windows 7 bereits kurze Zeit nach seinem Erscheinen an der Vorgängerversion Windows Vista vorbeiziehen konnte, hat das populäre Betriebssystem seit Oktober 2011 auch mehr Marktanteile als Windows XP und ist damit das erfolgreichste Operating System aller Zeiten.
Foto: Nmedia – Fotolia.de
Grundsätzlich kann man natürlich jegliche Art von Software selbst erstellen. Welche Art von Software man programmiert hängt natürlich von den eigenen Vorkenntnissen und Vorlieben ab.
Computer sind mittlerweile nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Es gibt nahezu keinen Bereich, in dem sie nicht das Handeln und Tun beeinflussen würden. Wie Sie dabei bestimmt schon selbst erlebt haben, ist es jedoch nicht nur die Software im Allgemeinen, die Vorgänge regelt, vereinfacht und bestimmt. Insbesondere Software-Tools sind dabei die unangefochtenen, kleinen Helfer, wenn es einmal irgendwo schwierig werden sollte. Dabei sind die unscheinbaren Helferlein schon so selbstverständlich, dass sie Ihnen teilweise vielleicht gar nicht mehr auffallen.
In einer immer stärker technologielastigen Welt gewinnt der Computer über das menschliche Tun mehr und mehr die Oberhand. Ein Computer jedoch kann trotz optimaler Hardware nur dann adäquat funktionieren, wenn auch die passende Software zur Verfügung steht. Nun ist es so, dass im Handel alles an Software erhältlich ist, was die Arbeit erheblich erleichtert. Es gibt jedoch Programmierlücken und sogar Fehler bei bekannter Software. Dies soll hier näher erläutert werden.
Im Internet wimmelt es von Spyware, Würmern, Trojaner und Rootkits und jeden Tag werden es immer mehr. Den eigenen Computer will man vor dieser Flut an Schädlingen natürlich schützen. Wieviel kostet aber ein wirkungsvoller Schutz gegen Eindringlinge?